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Das standardkonforme Migrationsdokument zum Major Release 3

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Im Zuge der Umsetzung des Major Releases (MjR) möchte ich an dieser Stelle einmal auf das Migrationsdokument aufmerksam machen.

Für die interne Implementierung der Datensender und -empfänger bietet das Dokument in  erster Linie einen detaillierten Überblick über die Migration der bestehenden Attribute in der Version BMS 2.8 zum Major Release (BMS Version 3). Insgesamt sind in dem Dokument weiter über 1000 Attribute abgebildet. Der Leser erhält damit volle Transparenz über mögliche Datenverluste, die im Zuge der Migration der Daten von 2.8 zum Major Release 3 entstehen könnten. Auf Basis dieser Informationen kann – filterbar im Dokument – für jedes Attribut geprüft werden, ob das eigene Unternehmen von den Datenverlusten betroffen ist oder nicht. Im Falle eines möglichen Migrationsdefizits kann  dann im Einzelfall entschieden werden, wie mit dem Attribut vor oder nach der Migration umzugehen sei.

Bildschirmfoto 2015-12-08 um 11.37.57Das Dokument gibt für derartige Entscheidungen nicht nur Informationen zu den Attributen, sondern geht bis auf die Ebene der Codelistenwerte. Auch hier kann für jeden möglichen Codewert geprüft werden, ob ein Migrationsverlust eintreten kann oder nicht. In einer Übersicht stehen so insg. fast 170 Codelisten zur Verfügung. Auch hier werden Veränderungen angezeigt und sind über entsprechende Filter leicht zu identifizieren und klassifizieren.

Im Falle von komplexen Migrationen gibt es extra ausgewiesene Migrationsreiter im Dokument. Mit Hilfe derer kann der betroffene Sachverhalt intern genauer beleuchtet werden und gibt so Aufschluss über die eigene (interne) Migrationsstrategie. Hierfür werden fast 20 solcher Reiter angeboten.

Das Dokument kann zudem aus unterschiedlichen Blickwinkeln genutzt werden. Auch hierfür werden entsprechende Filtermöglichkeiten angeboten. Die wichtigsten Perspektiven sind:

  •  Generische GDSN-Nutzung
  •  FMCG für die Zielmärkte Deutschland und Österreich
  •  GUDID (Nutzung der UDI bzw. FDA-Attribute)

Eine weitere Perspektive ist gerade in Arbeit und wird bei der nächsten Veröffentlichung des Dokuments zur Verfügung stehen: Nutzer der sog. GS1 France Extension.

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die meisten Migrationspfade, die im Dokument abgebildet sind, auf die Standardmigration zurückgreifen, welche von GDSN vorgeben sind. Dadurch kann bei der Migration zum MjR eine größtmögliche Standardübereinstimmung gewährleistet werden sodass die Datenqualität – trotz möglicher Datenverluste – nicht empfindlich leidet.